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03.01.26

Professionelle Installation eines Infrarot-Außenheizstrahlers mit Montagehöhe und Neigungswinkel.

Infrarot-Außenheizung richtig installieren

Im Außenbereich bestimmt die Installation einen großen Teil der Wirkung. Eine saubere Zonenplanung (wo sitzen Menschen wirklich?) und die richtige Geometrie (Höhe/Winkel/Distanz) sind entscheidend.

1) Komfortzone definieren (bevor man über Watt spricht)

Dimensionierung beginnt mit real genutzten Zonen: Esstisch, Lounge, Servicebereich – nicht mit der Gesamtfläche. Prüfe:

  • Wo halten sich Personen 10–30 Minuten auf (sitzend/stehend)?
  • Welche Bereiche sind dem Wind am stärksten ausgesetzt?
  • Welche Montagehöhe ist unter Pergola/Überstand verfügbar?

2) Empfohlene Montagehöhen

Privat / Residential

1,80–2,20 m: hohe Strahlungsdichte, sehr guter Komfort auf Sitzbereichen.

Gastronomie / große Terrassen

2,40–3,00 m: mehr Sicherheit und Abdeckung, weiterhin effektiv bei guter Ausrichtung.

3) Wand, Decke oder Pergola: welche Montage passt?

MontageStärkeIdeal für
WandSehr präzises TargetingEsstisch / feste Sitzgruppe
DeckeHomogenere AbdeckungPergola / Überstand / Laufwege
Pergola-StrukturStabil, geschützt, sehr diskretPremium-Projekte, häufiger Einsatz

4) Ausrichtung: der häufigste Fehler

Infrarot muss in die Komfortzone “sehen”. Typischer Richtwert: 30–45° Neigung Richtung Sitzbereich (abhängig von Höhe und Distanz).

5) Schutzart (IP) & elektrische Sicherheit

  • IP44 mindestens für geschützte Außenbereiche; höher bei direkter Bewitterung.
  • Herstellerangaben zu Sicherheitsabständen (Decke/Wand/Materialien) strikt einhalten.
  • Separater, abgesicherter Stromkreis ist bei höheren Leistungen sinnvoll.

FAQ

Ja, wenn Befestigung und Anschluss fachgerecht erfolgen. Für die Wirkung ist die Geometrie (Höhe/Winkel/Zonen) aber entscheidend.

Empfehlenswert bei höheren Leistungen: mehr Sicherheit, weniger Lastprobleme und sauberere Planung.