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26.01.26

Vergleich von Infrarot-Terrassenheizungen: Paar auf der Terrasse, warmes Licht vs rotes Glühen bei Sonnenuntergang

Premium-Elektro-Infrarotheizung: Was technische Datenblätter nie verraten

Wattzahl, IP-Schutzart, Maße, Gewicht… Auf dem Papier wirkt es, als ließe sich alles sauber vergleichen. In der Praxis können zwei elektrische Infrarotheizungen mit ähnlichen Daten völlig unterschiedlich wirken, sobald sie montiert sind.

1) Leistung (Watt): die am häufigsten missverstandene Zahl

Die elektrische Leistung ist oft der erste Blick. Sie sagt jedoch wenig über die spürbare Wärme aus.

Zwei Geräte mit 2.000 W können:

  • nicht dieselbe nutzbare Fläche abdecken,
  • nicht dieselben Personen erreichen,
  • sanft wirken… oder unangenehm “hart”.

2) Nutzbare Strahlung: selten angegeben, aber entscheidend

Datenblätter nennen den Verbrauch; sie sagen wenig darüber, wie effektiv die Strahlung ankommt.

Wichtig sind:

  • wie viel Energie wirklich in die genutzten Bereiche geht,
  • ob eine stabile Komfortzone entsteht,
  • wie gleichmäßig die Zielfläche bestrahlt wird.

Vor Ort

Ein Gerät kann viel verbrauchen, aber zu breit streuen und Energie verlieren. Ein besser konstruiertes Modell fühlt sich bei gleicher Leistung wärmer an.

3) Verteilung: hier entscheidet sich das Gefühl

Verteilung heißt: wie die Wärme im Bereich ankommt. Kaum beschrieben – für Komfort aber zentral.

Schwache Verteilung

  • Aggressiver Hotspot in der Mitte
  • Deutlich kältere Ränder
  • Komfort hängt stark vom Platz ab

Gute Verteilung

  • Homogene Abdeckung
  • Stabiler Komfort für mehrere Personen
  • Weniger Bedarf an Überdimensionierung

Gute Verteilung bedeutet oft: weniger Watt, trotzdem mehr Komfort.

4) Visueller Komfort: im Datenblatt unsichtbar

Wattwerte sagen nichts über Blendung oder “Scheinwerfer-Effekt”. Genau das führt aber häufig dazu, dass Geräte später seltener genutzt werden.

  • Blendung am Tisch
  • “Spotlight”-Gefühl
  • Unruhigere Atmosphäre am Abend

5) Montage in der Realität: selten “Idealbedingungen”

Datenblätter denken in Idealbildern. Vor Ort sieht es oft anders aus:

  • unterschiedliche Montagehöhen,
  • Balken, Fassaden, Konstruktionen,
  • unregelmäßige Aufenthaltszonen.

Premiumgeräte sind dafür gebaut, sich einzufügen und trotzdem zuverlässig zu arbeiten.

Profi-Ansatz

Nicht “Wie viel Watt?”, sondern: Wo sitzen Menschen und wie lange bleiben sie?

6) Steuerung: Komfort im Alltag

Gute Regelung macht den Unterschied:

  • nur dort heizen, wo es genutzt wird,
  • Leistung an Belegung anpassen,
  • weniger Verbrauch ohne Komfortbruch.

Zwei gleiche Installationen können sich völlig anders anfühlen, nur wegen intelligenter Zonen- und Stufensteuerung.

7) Warum Premium nicht in Tabellen steht

Am Ende zählen einfache Fragen:

  • Wie fühlt es sich nach 10, 30, 60 Minuten an?
  • Bleibt die Wärme stabil?
  • Gibt es keine Störung oder Blendung?
  • Ist die Bedienung im Alltag leicht?

Datenblätter helfen beim Aussortieren. Den realen Komfort treffen sie nicht. Bei Premium-Infrarot zählen Strahlungsqualität, Verteilung, visueller Komfort, Montage und Steuerung.

Genau hier setzen Lösungen wie HEATSCOPE oder HEATSTRIP an: nicht mit einer einzelnen Zahl, sondern mit einem stimmigen Wärmeerlebnis über Zeit.